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  • 17/05/2013

    Velo Chic: der Saturday Style Ride

    Der Gentlemen’s Run wird diesen Sommer aus technischen und organisatorischen Gründen leider nicht stattfinden – in die Bresche springt nun allerdings der SATURDAY STYLE RIDE, der am selben Datum – Samstag, 15. Juni 2013 – durch Zürich rollt. Es handelt sich um keine Gegen- oder Ersatzveranstaltung, sondern um ein ergänzendes Angebot “for stylish bike lovers”. Die neue Seite ist aktiv, weitere Details folgen laufend. Siehe http://saturdaystyleride.blogspot.ch/ oder die entsprechende Seite auf Facebook, https://www.facebook.com/SaturdayStyleRide.

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 18/04/2013

    Cool ride: Der Mauriac-Porsche-911

    Der Zürcher Uhrmacher Daniel Dreifuss alias Maurice de Mauriac besetzt gerade sehr geschickt die Nische der Sportuhren mit Rennstreifen und mehrfarbigen Stoffbändern (wir haben darüber berichtet, scroll down). Was nun aber vor seinem Atelier an der Tödistrasse steht, macht uns noch einmal einen Zacken neidischer: Ein supercooler 1968-er Porsche 911 im Mauriac-Design. Well done, Mr. Dreifuss!

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 17/04/2013

    Power Team: Zegna x Maserati

    Sie stehen beide für gehobene Italianità und einen gesunden Machismo – die italienischen Vorzeigemarken Ermenegildo Zegna und Maserati. Nun haben die beiden Marken offiziell einen Schulterschluss angekündigt und eine langfristige strategische Zusammenarbeit beschlossen. Sergio Marchionne, CEO der Fiat Group, und Gildo Zegna, CEO der Ermenegildo Zegna Group, haben einen entsprechenden Dreijahresvertrag unterzeichnet. 

    Erstes konkretes Ergebnis dieser Liaison wird 2014 (anlässlich des 100. Geburtstags von Maserati) eine besondere, auf hundert Stück begrenzte Variante des Modells Quattroporte “by Ermenegildo Zegna” sein. Die dort eingesetzten Stoffe werden in der historischen Wollfabrik Lanificio Zegna in Trivero gefertigt. Bis 2015 soll es auch in nicht-limitierten Fahrzeugen Zegna-Ausstattungsoptionen geben.

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 16/04/2013

    Ein englischer Klassiker: Sunspel

    Das britische Label Sunspel existiert seit 1860 – nun hat es sich einen neuen, modernen Look verpasst und kombiniert geschickt die über 150-jährige Geschichte der Marke mit einem modernen Style. Gegründet wurde die Marke vom Engländer Thomas A. Hill, der nichts anderes tun wollte, als gute, nützliche und dauerhafte Alltagsbekleidung aus den besten verfügbaren Materialien zu fertigen (heute würde man das ein Luxuslabel nennen).

    Heute besinnt man sich wieder auf diese wertkonservativen Momente und stellt hervorragende Herren-Shirts und -Unterhosen her, etwa aus den “82er”-Qualität (langstaplige ägyptische Baumwolle) und unter Berücksichtigung alter, bewährter Fertigungstechniken. Das neue Sunspel-Lookbook, aus dem wir hier einige Schnappschüsse zeigen, bringt alles sehr ansprechend auf den Punkt. www.sunspel.com

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 14/04/2013

    Mailänder Möbelmesse (4/4) – Young Guns in Ventura Lambrate

    Zu den spannendsten Epizentren des neuen Designs gehört während der Mailänder Möbelwoche auch die Gegend um die Via Ventura im Stadtteil Lambrate, wo sich die Newcomer und Designschulen in leer stehenden Produktions- und Lagerhallen zeigen.

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 14/04/2013

    Mailänder Möbelmesse (3/4) – Moooi by Marcel Wanders

    Man kann vom holländischen Designer Marcel Wanders halten, was man will (für manche: nichts), aber der Mann weiss sich und sein Label Moooi einfach geschickt zu inszenieren. Grösser, stimmiger und zeitgeistiger zeigte kaum einer in Mailand seine alten und neuen Ideen als Moooi in der Via Savona. Beeindruckend waren auch die riesengross aufgezogenen Fotos. Ob man die Möbel zu Hause haben möchte, ist eine ganz andere Frage.

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 14/04/2013

    Mailänder Möbelmesse (2/4) – Fuori Saloni

    Längst nicht alles, was neu und spannend ist, wird in Mailand auf der Messe gezeigt – während der Möbelwoche finden sich in der ganzen Stadt verteilt hunderte von kleinen Einzelveranstaltungen in Galerien und Showrooms, die teilweise überraschende neue Positionen in Sachen Design zeigen.

    Bild 1: Sessel aus vergoldeten Matratzenfedern im Superstudio Piu.

    Bild 2: String-Gestelle im Rahmen der schwedischen Designerschau in Tortona.

    Bild 3: Neuer Stuhl von Stefan Diez bei e15.

    Bild 4: Cooler Kinder-Rocker aus Singapur.

    Bild 5: Systemmöbel zum Verschieben von OMA/Knoll bei Prada.

    Bild 6: Präsentation von OMA/Knoll in der Fondazione Prada.

    Bild 7: Kleine Steintische von Nendo.

    Bild 8: Gigantisches leuchtendes Samenkorn bei Foscarini.

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 14/04/2013

    Mailänder Möbelmesse (1/4) – “Most” von Tom Dixon & Freunden

    Der englische Topdesigner Tom Dixon hatte in Mailand in diesem Jahr mit seinem “Most”-Showroom, verteilt im ganzen Museo Tecnico Leonardo da Vinci an der Via Olona, die tollste Schau ausserhalb der offiziellen Messehallen. Mit dabei waren etwa Namen wie Studio Job/Lensvelt, Piet Hein Eek, Fab oder wunderbare Handwerker aus Japan.

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 13/04/2013

    Das Wassily-Breuer-Cargobike

    Wenn man bedenkt, dass es die Lenkstange seines Adler-Velos war, die Marcel Breuer 1925 darauf brachte, einen Stuhl aus Stahlrohr zu konstruieren, mutet dieses eigenartige Vehikel absolut logisch an – denn damit wird der legendäre, als “Wassily Chair” bekannte und ursprünglich von Thonet produzierte Designklassiker wieder zu dem, wo er herkam. Die grossartige Idee heisst “Criollo” und ist eine Kreation des mexikanischen Künstlers Edgar Orlaineta.

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 12/04/2013

    Auf Mass – mit Alferano

    Alferano, unsere erste Adresse für Mode auf Mass, hat dieser Tage unter dem Motto “Neue Männer braucht das Land” seine neuen Saison-Inspirationen fürs Frühjahr 2013 vorgestellt. Wir freuen uns natürlich über die zeitgeistige Integration des Zweirad-Themas in die Illustration vierer Gentlemen – very much our style! – und fühlen uns spontan zu dem Blau-Thema hingezogen, das die Rückseite des Folders des Masskonfektionärs ziert und die wichtigste Farbe der Saison benennt. www.alferano.com

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 12/04/2013

    Das Velo als Stil-Statement

    Nun also auch in Mailand: Das Velo ist unverkennbar das Stil-Statement der Stunde und überall zu sehen. Während der Designmesse vergangene Woche in Mailand war fast jeder Hotspot oder Concept Store in irgend einer Weise mit einem coolen Zweirad geschmückt. Das Velo ist damit definitiv das geworden, was früher ein Maserati oder Lamborghini war: Ein Symbol für avancierte Lebensart.

    1. Eleganter Herrencruiser mit Gepäckträgertaschen im Schaufenster von Trussardi.

    2. Patiniertes Transportvelo mit Urban-Planting-Inszenierung in Ventura Lambrate.

    3. Verspielte Cruiserbikes bei polnischen Jungdesignern in Ventura Lambrate.

    4. Damen-Fahrrad mit Körbchen im Schaufenster eines Cashmere-Shops in Brera.

    5. Vintage-Einrad zum Reinsitzen im Fenster eines Antiquitätenshops in Brera.

    6. Alter Bianchi-Renner im Showroom vom Marcel Wanders / Moooi in der Via Savona.

    7. Grünes Fixie in der Präsentation von Fab im Museo Tecnico Leonardo da Vinci.

    8. Weisser Minimal-Renner mit auffälligen Felgen im neuen Mens-Store von Brian & Barry.

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 05/04/2013

    Stilrad Season Opening

    Am Donnerstag, 4. April hatte unser “preferred bike shop with style” in Zürich sein “Season Opening” – STILRAD in den Viaduktbögen zeigte neue Velos, Fahrradbekleidung, Zubehör sowie in Zusammenarbeit mit dem Concept Store Waldraud auch Mode und Wohnaccessoires.

    Zu den Highlights zählten die neuen Elektro-Bikes von Grace (wir berichteten bereits), superminimalistische Urban-Cycles von Schindelhauer und Fixie Inc., elegante Retro-Renner von Bella Ciao oder robuste Transporträder von Urban Arrow oder Bakfiets. Dazu reichten derliebenswerte Gastgeber Alberto Friedrich (Stilrad) und das Team von Waldraud gegrillte Würste, nordafrikanisches Catering vom 25hrs hotel, unser Lieblingsbier Ittinger sowie Whisky-Drinks von Jameson.

     

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 04/04/2013

    Von Tigern und Katzen

    Das Internet ist immer wieder die wundersamste Fundquelle für allerlei absonderlicher Privatvergnügen (siehe Ali) – auch zum Thema Männer und Männlichkeit. So gibt es bei Tumblr das wirklich erstaunlich lustige Blog “Des Hommes et Chatons”, wo es um Männer und Kätzchen geht. Die Gegenüberstellungen von gut aussehenden Models und Muskelhelden mit zarten Stubentigern ist grossartig – welche Zeit es kosten mag, diese Bildpaarungen im weltweiten Meer der digitalen Fotos zu finden? Ein Blog mit viel Stil und Humor! deshommesetdeschatons.tumblr.com

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 04/04/2013

    Das Polo-Indienrad

    Dass Fahrräder uns hier beim Gentlemen’s Report am Herzen liegen, ist ja weitherum bekannt. Für den Gentlemen’s run (am 15. Juni 2013) sind tolle Velos auch essenziell. Und deswegen ist es uns auch eine Freude, die Neuigkeit zu verkünden, dass das Indienrad “Polo” wieder erhältlich ist. Der traditionelle Sportklassiker aus dem englischen und indischen Cycle Polo wurde von Produktdesigner Nikolaus Hartl gründlich überarbeitet. “Wir bringen das Gute wieder auf die Strassen”, sagt Hartl in bester Manufactum-Manier.

    Charakteristisch sind ein gemuffter und handgelöteter Stahlrahmen mit nachtschwarzer Emaille-Lackierung, die klassische Lenkerform aus den zwanziger Jahren und ein Sattel aus echtem Büffelleder, fixiert mit Kupfernieten. Hingucker sidn auch die cremefarbenen Reifen auf Westwood-Felgen – für Sicherheit sorgt vorne die Trommelbremse von Sturmy Archer und hinten eine zupackende Rücktrittbremse. Mit diesen Features ist das “Polo” dem klassischen “Guv’nor” von Pashley oder dem “Schokland” von Azor nicht unähnlich.

    Das dem Vehikel zu Grunde liegende Cycle Polo hatte seinen Ursprung Anfang des 19. Jahrhunderts in Indien. Anfangs spielten vorwiegend wohlhabende Maharadschas das Spiel, um neben dem klassischen Polo zu Ross auch ohne tierischen Support ihre Geschicklichkeit zu trainieren. Heute ist Velopolo in ganz Indien eine beliebte Sportart.

    Das “Polo” ist für atemberaubende 299 Euro bestellbar. www.indienrad.de

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 04/04/2013

    GR macht (nicht nur) Freu(n)de – Leserbriefe

    Gentlemen’s Report, das Schweizer Männermagazin, das vierteljährlich als Verlagsbeilage zur NZZ erscheint, hat unter der Stammleserschaft des Trägertitels nicht nur Freunde. So erreichen die Redaktion nach Erscheinen der jeweils neuen Nummer zwar durchaus einige lobende Zuschriften (siehe unten), doch melden sich auch Abonnenten, die diese Art der “Bereicherung” des publizistischen Angebots der Neuen Zürcher Zeitung kritisch betrachten. Auch diesen wollen wir uns stellen (siehe angefügtes Foto eines Briefes aus Bern)!

    Nun aber zur allgemeinen Erbauung doch auch noch ein paar ermutigende Leserbriefe:

    “Eigentlich mag ich alle diese illustrierten Konsumbeilagen meiner Tageszeitungen nicht. Unbesehen lege ich sie zur Seite, der schnelle Weg zum Altpapier ist ihnen sicher. Ihr Magazin für Männer ist eine Ausnahme. Grund dafür ist die herausragende, zurückhaltende typografische Gestaltung, die mich zum blättern, zum anhalten und zum lesen bringt. An einem Treffen von tyopgrafischen Gestaltern in Mainz, an dem ich vor kurzem teilnehmen konnte, fand ihr Magazin wegen seiner Gestaltung hohes Lob. Zu Recht.” (M.Guggenheimer)

    “The article is amazing and pictures are perfect, we love your style.” (Sartoria Cicli, Mailand)

    “Soeben habe ich den GR erhalten und bin begeistert.” (R. Merkli, Luzern)

    “Ich habe Nr 8 von gr kürzlich zum ersten Mal in die Hände bekommen, und bin sehr positiv
    überrascht!” (B. Butz)

    “Vielen Dank für die neuste Ausgabe des neusten Gentlemen’s report, den ich mit grossem Interesse durchforstet habe. Die Berichte sind interessant, die vorgestellten Produkte laden zum Kauf ein. Auch die Fotos sind gut gelungen.” (A.Fritischi, Bolligen)

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 04/04/2013

    IWC und die neuen Portugieser

    Die Schaffhauser Uhrenschmiede IWC – seit Jahren Partner des Gentlemen’s Report und “official timekeeper” des Gentlemen’s Run – hat ihre seit siebzig Jahren beliebte Portugieser-Kollektion überarbeitet und präsentiert zwei neue Modelle: ein Portugieser Chronograph Classic und ein Tourbillon mit Handaufzug. Während eine Tourbillon-Uhr schon aufgrund ihres Preises nur ein ding für absolute Freaks und sammler bleibt, hat die neue “Classic” das Zeug zum populären “Volksmodell”.

    Der IWC Portugieser Chronograph Classic (Ref. 3904) wirkt nüchtern und modern, trotz seines klassischen Designs. Typisch sind die arabischen Zahlen, die Eisenbahnminuterie und schlanken Feuille-Zeiger. Durch ein randgewölbtes Frontglas wirkt die stolze 42 Millimeter Durchmesser grosse Uhr feiner, als diese Zahl vorgibt. Im Gehäuse tickt ein IWC-Manufakturkaliber 89361 aus Schaffhausen – man kann es durch den verglasten Gehäuseboden sehen. Die Lederarmbänder sind von Santoni.

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 03/04/2013

    Wohnen Männer anders?

    Dieser Frage geht das bei Knesebeck neu erschienene Buch “Men’s Homes” der beiden Zürcher Mirko Beetschen und Stéphane Houlmann alias Bergdorf nach. Zur Klärung der “männlichen Lebensart” haben die beiden 18 Häuser in der ganzen Welt besucht und porträtieren deren Bewohner. Dabei taucht man ein in kreative Wohnwelten, die recht unterschiedlich sind: vom beseelten Modernismus eines Eduard Neuenschwander in Gockhausen bei Zürich über das bunt-verspielte Mehrfamilienhaus des Manlio Armellini in Mailand oder die ehemalige Schuhfabrik von Andrew McDonagh in London bis zum bizarr-kühlen Bungalow von Qingyun Ma in Pasadena/USA.

    Auf fast 200 Seiten blättert man durch ebenso viele farbige Abbildungen und ist zu Gast in Häusern von Männern, die – wie die Autoren im Vorwort schreiben – “den Schritt zur Individualität gemacht haben und sich nicht fürchten vor Wagnissen und Veränderungen”. Die Antwort auf die Frage “Wohnen Männer anders?” bleibt aber unscharf und kristalliert sich zum Ende des Buches nur gefühlsmässig heraus: Manche wohnen recht anders, manche aber auch ziemlich genau so wie viele andere, die über genügend Mittel verfügen, ihre Träume zu verwirklichen. Inspirierend ist das alleweil.

    Men’s Homes – überraschend, stilvoll, anders – Verlag Knesebeck, 46.90 Franken.

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 30/03/2013

    Verwitterte Schönheit: der SIG-Elektrolaster

    Heute beim Regenwetter-Herumstöbern in alten Fabrikhallen in der Ostschweiz entdeckt: der verwitterte, aber trotz seines pitoyablen Zustandes noch immer charakterstarke Mini-Elektrolaster von SIG aus Neuhausen. Die Karrosserie des zirka 1953 gebauten Kompaktfahrzeugs ist komplett aus Alu. Das Wägeli hat schwer Schlagseite, und ein Teil seiner Tragekonstruktion aus Holz ist schon verrottet. Statt eines Sitzpolsters kam zum ende der aktiven Dienstzeit ein Kartoffelsack zum Einsatz.

    Über den Elektrofahrzeugbau der SIG, die in Neuhausen während 150 Jahren vor allem Waffen und Schienenfahrzeuge produzierte, ist wenig überliefert. Die Wikipedia-Seite der SIG erwähnt das Kapitel mit keinem Wort. Das Swiss Car Register meldet nur, dass die SIG nach diversen Prototypen für leichte Cyclecars und einen Einspurwagen 1937 mit dem Bau von Elektromobilen begann und solche bis 1953 herstellte. Beim Pantheon Oldtimermuseum in Basel ist zudem  zu lesen, dass die SIG mit der Entwicklung und dem Bau von Elektrofahrzeugen zum internen Einsatz vor allem der langen Transportwege auf dem Areal der Schweizerischen Industrie Gesellschaft in Neuhausen wegen begann. Später sollen die Autos auch industriell gefertigt und verkauft worden sein.Wohl soll es über das Kapitel Schweizer Industriegeschichte 2010 auch ein Buch namens “Kleine Stromer” von Beat Winterflood geben, aber das Werk ist online nicht auffindbar.

    Dafür kann man in einem Bericht vom Oktober 2010 aus der NZZ die Geschichte der Firma Tribelhorn nachlesen, die – wie auch die Firma Oehler – ganz ähnliche solcher kleiner Elektrolaster baute. “Zu den treuen Kunden gehörten Bäckereien, Molkereien und Gemüsehändler wie auch Brauereien und Mineralquellen. Auch die Post, die SBB und die Schweizer Armee setzten Elektrofahrzeuge in ihren Flotten ein”, schreibt derselbe Beat Winterflood dort, der auch die in der Bildergalerie zitierten Seiten aus dem Magazin “Swiss Classics” über die Autos der SIG verfasst hat. Beim Pantheon Basel ist dem SIG-Modell ähnliches Oehler-Wägeli der Bäckerei Buchmann zu sehen. Auch unser Ostschweizer Fundstück hatte ein solches Leben: Noch deutlich ist der Schriftzug der Molkerei (Fritz Schöni) Frauenfeld auf den Alu-Türen zu lesen.

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 29/03/2013

    Navyboot – zurück in der Spur

    Die Schweizer Schuh- und Accessoires-Marke Navyboot arbeitet noch immer hart an der Korrektur von Image und Sortiment. Durch ein paar frivole Jahre der gestalterischen und markenplanerischen Zügellosigkeit war aus dem einst grundsoliden und beim Schweizervolk sehr beliebten Label ein Pseudo-Fashion-Brand geworden, dessen Styles genauso unglaubwürdig waren wie die Preise, die dafür verlangt wurden.

    Man hat es gemerkt und gehandelt – das Design nimmt sich seit gut einem halben Jahr wieder angenehm zurück und setzt auf modischen Realismus. Statt Ego-Trips geht es bei Navyboot wieder um Savoir-faire und die Erfüllung von Kundenbedürfnissen. So wurde der beliebte Klassiker wieder eingeführt, und mit den handbemalten farbigen Brogues dieses Frühlings hat Navyboot einen veritablen Hit gelandet.

    Vor wenigen Tagen wurde nun ein Preview auf den Herbst 2013 gegeben. Navyboot hat noch einmal an Qualität, Passform und Verarbeitung gearbeitet und präsentiert ein Sortiment von modisch aktuellen, aber eben stets auch gut tragbaren Modellen, die – gerade angesichts der Machart! – auch einen ganz anständigen Preis kosten. Da gibt es einen tollen Brogue mit akzentuierter Nasenspitze, zweifarbige Cheaneys, schlichte Desert Boots mit rahmengenähter Sohle oder neue farbige Schnürer. Die Marke tut also noch immer Busse – für den Kunden eine gute Sache, denn diese Qualität bekommt man derzeit fast nirgends für einen derart zivilen Preis.

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 29/03/2013

    Chez Le Mauriac

    Daniel Dreifuss alias Maurice de Mauriac ist einer der schrägsten und passioniertesten Uhrmachertypen Zürichs. Seine Uhren sind anders – erstens recht bezahlbar,  zweitens praktisch nur im Direktvertrieb bei ihm im Atelier an der Tödistrasse 48 erhältlich und drittens reagiert Maurice de Mauriac spielerisch auf aktuelle Modetendenzen – ob es nun Neo-Vintage, Camouflage oder Racing-Style ist.

    In Dreifuss’ Atelier liegen Stapel von Horween-Cordovan-Leder, aufgetrennte Militärhosen oder Bündel von farbigen Stoffbändern, die zu seinem Markenzeichen geworden sind. Damit experimentiert der Uhrmacher, der in seinem “ersten Leben” ein Banker war, genauso leidenschaftlich herum wie mit den Werken  – auch ein Tourbillon ist erhältlich. Anbei ein visueller Spaziergang durchs Zürcher Atelier von Maurice de Mauriac.

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 27/03/2013

    A real life style hero: Ali

    Ganz wunderbar, was die Fotografin Zoe Spawton da jeden Morgen mit ihrer 83-jährigen Zufallsbekanntschaft Ali aus Berlin-Neukölln macht: Sie fotografiert den alten türkischen Dandy jeden Tag (ausser wenn er keine Lust dazu hat), wie er an dem Café vorbeigeht, in dem die Fotografin arbeitet. Ali, der einst Arzt war, 18 Kinder hat und jetzt als Schneider arbeitet, hat scheinbar an die hundert Anzüge und zieht sich jeden Tag anders an. Sein Stil ist sehr variabel, nur bei den Schuhen bleibt er einer spitzen 70′s-Stiefelette treu. Inzwischen sind Zoe und Ali – trotz grosser Sprachbarrieren – so etwas wie Freunde geworden. Mehr darüber bei Spiegel Online (hier) oder auf dem Blog, den Zoe Spawton für Ali betreibt: http://alioutfit.tumblr.com/

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 27/03/2013

    Der Ofen für den Garten und andere Nützlichkeiten

    Auf Mooris.ch, dem Schweizer Protal für besondere Dinge mit Charakter, gibt es heute den tollen Outdoor-Oven von Weltevree aus den Niederlanden. Der kernige, holzbefeuerte Herd für den Garten hat dank absichtlich rostendem Stahl eine maskuline Note und schtzt das Objekt auch vor weiterer Erosion im Freien.

 Der Ofen hat zwei Brennkammern – eine mit offenem Feuer, also wie ein klassischer Grill (unten) und eine geschlossene, mit Schamottstein und Türe, wie beim Backofen, in der man Pizza oder Brot backen kann. Dazu bekommt man ein eigens dafür herausgegebenes Kochbuch in gebundener Form mit auf den Weg.1280 Franken. (Auf dem ersten Bild im Vordergrund: Der “Hund für die Katz” von Designer Erik Stehmann). Alles bei www.mooris.ch

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 25/03/2013

    14oz Berlin-West ist “Store des Jahres”

    Was Karl- Heinz Müller, Macher der Modemesse “Bread & Butter” in Berlin auch anpackt, es wird ein Erfolg: So auch sein neuer 140z-Store im legendären Cumberland-Haus am Kurfürstendamm in Berlin-West. Soeben wurde der kernige Jeanswear-Laden, von dem es seit einigen Jahren schon eine Filiale in Berlin-Mitte gibt, vom deutschen Handelsverband HDE zum “Store des Jahres 2013″ gewählt. Ausgezeichnet wurden das innovative Konzept, der Innovationsgrad, der Kundennutzen und das Wertschöpfungspotenzial des Geschäfts.Mehr Impressionen aus dem Laden, der seit Anfang November 2012 geöffnet ist, gibt es auf dem 14oz-Blog.

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 19/03/2013

    Jasper fährt Fahrrad

    Daran arbeiten wir derzeit intensiv mit unserem Redaktionshund: Jasper (*2008, Lagotto Romagnolo, italienischer Trüffelhund) bewirbt sich um den Titel «Best of Show» für den
    3. «Gentlemen’s Run» im Juni. Noch wird ihm im Körbchen schwindlig.

    Illustration: Floh von Grünigen

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    JASPER’S WORLD
  • 19/03/2013

    DAS TRÄGT MAN JETZT SO!

    Schweden – das klingt nach frischem Himbeersaft aus dem Feenwald, nach unverwüstlichen Autos und Sexheftli aus den siebziger Jahren. Nach grosser Freiheit und freizügiger Offenheit in Wesen, Wirken und Werken menschlicher Existenz. Der DNA von ACNE liegt naturgemäss dieselbe Idee zugrunde. Mitte der Neunziger als Kompetenzzentrum für schwedischen Lifestyle ersonnen, tritt die «Ambition to Create Novel Expressions», so der Markenname in seiner ganzen Pracht, auf den Plan. Vier junge Schweden, unter ihnen der Möbeldesigner Jonny Johansson, vereinen Fashion, Grafikdesign, Werbung und Film unter einem Dach. Als Werbevehikel schneidert Johansson eine dunkle Röhrenjeans mit roten Nähten. In einer limitierten Auflage von hundert Stück wird das Beinkleid zur Hose des Jahres 1997 und ACNE zum Inbegriff des «Scandinavian Chic». 2005 eröffnet in Berlin-Mitte, wo denn sonst, der erste Flagship-Store ausserhalb Schwedens. Drei Jahre später folgt die erste Kollaboration mit Lanvin.
    Heuer singt die Modewelt das Hohelied des Minimalismus und trägt dazu Schwarzweiss.

    In einer Zeit, die vor Orientierungslosigkeit nur so strotzt und an Unübersichtlichkeit kaum zu übertreffen ist, treffen ACNE mit ihrer Version von Reduktion zwar den Nerv der Zeit. Die ACNE-Entwürfe zeugen aber auch davon, wie breit der Begriff von Freiheit und Offenheit im Zeit­­alter der Political Correctness interpretiert wird. Erst recht in Skan­dinavien. Astrid Lindgren heisst jetzt Stieg Larsson. Und Pippi Langstrumpf ist längst Pipifax. Schwach vernehmen wir noch das Lachen der Kinder von Bullerbü. Wir, die Eingemauerten in einen Brückenpfeiler am Öresund. Hier knallt die Peitsche, hier fliesst das Blut. Der Pyjamalook soll
    gemässigtes Blockdenken suggerieren, aber Gefangener bleibt Gefangener. Freiwilliges Knast­kleider­tragen – so weit haben die Schweden von ACNE den gesellschaftlichen Backlash bereits vor­­an­­getrieben.

    Da halte ich mich lieber an Doktor Mabuse – Bei Akne hilft weder Kratzen noch Waschen. Bei Akne hilft nur Warten, weil die Zeit bekanntlich alle Wunden heilt.

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    KOLUMNE – HANNES HUG
  • 14/03/2013

    Die schönste Uhr der Saison – Mondphase “Patina” von Ochs und Junior

    Wow, da schlägt des stilbewussten Minimalisten Herz höher: Die neue “Patina”-Mondphase von Ochs und Junior ist nicht nur die genaueste ihrer Art, sondern auch die schönste! Mit nur einem Material erreichen Mastermind Ludwig Oechslin und sein Spin Doctor Beat Weinmann einen hohen Kontrast – ganz ohne Farbauftrag. Das rauchig dunkelgrau patinierte Zifferblatt und die hellen, satinierten Zeiger sind aus Messing, das Gehäuse, die Krone und die Schliesse aus Titan. Aufgrund natürlicher Unterschiede bei den Patinierungs- und Satinierungsprozessen ist jede dieser Uhren (39 bis 42 mm Durchmesser) ein absolutes Einzelstück. Auch für Techniker sind sie ein Genuss: Nur gerade fünf zusätzliche Bauteile (zum ETA-Werk) benötigt Oechslin für die weltweit genauste Mondphasenkalkulation in einer Armbanduhr: Sie weicht in 3’478 Jahren nur einen einzigen Tag ab. Die  31 Bohrungen im Zifferblatt zeigen den Tag des Monats mit einem hellen Punkt an. Die Uhr kostet ab 8000 Franken und ist online oder im Luzerner Ochsenloft erhältlich. Sie kann auch weitgehend personalisiert werden. www.ochsundjunior.ch

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 07/03/2013

    Ein Stil-Consultant für Herren in Zürich?

    Ich suche in Zürich einen Stilberater, der mich  bei einem Bummel durch die Zürcher Geschäfte berät. Im Internet sehe ich Angebote, bin mir aber über die Qualität im Unklaren. Ich suche einen unabhängigen Berater, entsprechende Angebote zum Beispiel von Herrenglobus fallen daher aus. Heiko R., per E-mail

    Wir kennen leider auch niemanden, der frei und ohne die von Ihnen monierten kommerziellen Verflechtungen als Stilconsultant für Herren arbeitet … Wahrscheinlich gibt es in der Schweiz schlicht keinen ausreichend großen  Markt hierfür. Oder die Herren sind zu geizig, sich solchen Personal Service auch etwas kosten zu lassen.

    Allerdings können wir unsere Hand dafür ins Feuer legen, dass sich Platzhirsch Clifford Lilley (bekannt aus Funk und Fernsehen) in diesem Bereich sehr gut auskennt und Shoppings mit ihm immer ein großes Vergnügen sind. Er ist ein Fachmann und kann sich sehr gut in andere Personen eindenken. Man findet den Mann leicht im Netz - lassen Sie sich vom Bratwurstfoto nicht abschrecken!

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    Q&A – STILBERATUNG
  • 07/03/2013

    Elf Männer, elf Taschen

    Männer haben derzeit “Transportprobleme”. Ihre Outfits sind oft aus leichten Stoffen und schmal geschnitten, sie sollen die athletische Silhouette akzentuieren. Gleichzeitig müssen sie allerhand Dinge des täglichen Lebens herumschleppen: Geld, Kreditkarten, Autoschlüssel, Lesestoff, Smartphone und anderes mehr. Was ist also zu tun?

     

    Die Lösung ist natürlich eine Tasche … bloss: welche denn? Die Designer haben sich etwas einfallen lassen. Und präsentieren diesen Frühling so vielfältige Taschenlösungen wie nie. Eine Auswahl aus den aktuellen Lookbooks, die auf der GR-Redaktion für diese Saison eingetroffen sind. (Red. Mitarbeit: Tommy Kündig).

     

    Look 1: Legeres Outfit mit Lederblouson von Hermès, Tote Bag “Kyle” von Tommy Hilfiger.

     

    Look 2: Cardigan und weisse Jeans von Marco O’Polo, Retro-Style-Ledertasche von Prada.

     

     Look 3: Sakko und Jogginghose von Karl Lagerfeld, Keepall 55 in Damier Graphite von Louis Vuitton.

     

     Look 4: Sommerliches Strand-Outfit von Jockey, Hold-All-Bag “Stan” von Orlebar & Brown.

     

     Look 5: Dunkelblauer Zweireiher von Boss Selection, Aktentasche mit Reissverschluss von Ermenegildo Zegna.

     

    Look 6: Upper-Casual-Sommeranzug von Windsor, knallrote Lederaktentasche von Ermenegildo Zegna.

     

    Look 7: Sommerliche Kombination von Strellson, geflochtener Shopper von Salvatore Ferragamo.

     

     Look 8: Sportliches Outfit im Leinentönen von Boss, weiche Wildleder-Umhängetasche von Bottega Veneta.

     

    Lo0k 9: Baumwollsakko und Nadelstreifenjeans von Seven for all Mankind, roter Nylon-Weekender von Ralph Lauren.

     

     Look 10: Freizeitlicher Anzug mit Shorts von Tommy Hilfiger, glattlederner Weekender von Boss.

     

    Look 11: Futuristischer Pixelstrick-Pulli und Technocotton-Hose von Hugo, blaue lederne Mappe von Tod’s.

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 05/03/2013

    Eine Jacke, die nachts hell leuchtet…

    … ist auf dem Zweirad immer eine gute Idee. Unser Favorit für die Frühlingssaison 2013 kommt von STONE ISLAND und heisst “Reflex Mat”. Das Gewebe des Zipper-Blousons ist beschichtet mit unzähligen Glasmikrosphären und hat einen matten Finish, sodass es sich nicht so glatt und klebrig anfühlt wie andere reflektierende Materialien. und: Die Jacke ist nicht nur in Silber, sondern verschiedenen Farben erhältlich.

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 05/03/2013

    Die Katze ist aus dem Sack – der neue Rolls-Royce Wraith

    In Genf werden gerade viele neue Autos gezeigt – die meisten davon, wie es heute üblich ist, langweilige Kisten ohne Flair und Esprit, von kühlen Rechnern und Strategen erdeacht und von willfährigen, aber ambitionslosen Designern zur Serienreife gebracht. Eine löbliche Ausnahme ist allerdings der prickelnde neue Wraith von Rolls-Royce – der sportlichste (und bisher “bezahlbarste”) seiner Art. Mit dem Wraith, der ab 245’000 Euro kosten wird, attackiert Rolls-Royce den ehemaligen Partner Bentley und dessen Continental GT – freilich würde man das in Goodwood niemals so sagen. Viel eher spricht man vom neuen Fastback-Design des stärksten Rolls-Royce aller Zeiten (632 PS, 800 Nm ab 1.500 U/min, 0-100 km/h in 4,6 Sekunden) und preist ihn als “ultimativen Gran Turismo für Gentlemen” (Torsten Müller-Ötvös, CEO von Rolls-Royce Motor Cars). Das werden wir dann beizeiten gerne ausprobieren, schliesslich klingt das nach unserer Kragenweite! Leider wird der neue Wraith aber erst im Herbst 2013 ausgeliefert …

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 04/03/2013

    Hollywood Unseen – Humphrey auf dem Velo

    Gerade eben auf der Redaktion eingetroffen: “Hollywood Unseen”, ein neuer Bildband von Prestel, der “Filmstars hinter den Kulissen” zeigt. Das Cover des Buches gefällt uns besonders: Humphrey Bogart radelt zirka 1942 in bester Gentlemen’s-Run-Manier durch das Studiogelände von Warner Bros.

    Die Fotos in dem wunderbaren, 240 Seiten dicken Buch stammen aus dem Archiv der John-Kobal-Foundation, einem der reichhaltigsten Schätze für diese Art von sorgsam inszenierten “Halbprivat”-Aufnahmen der grossen Hollywood-Stars.

    Verlag Prestel, ISBN 978-3-7913-4771-4, 53.90 Franken.

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 21/02/2013

    Range Rover rüstet auf – V6 Kompressor

    Den neuen Range Rover, den wir im Herbst 2012 vorab bereits unseren Lesern präsentieren durften (siehe HIER) gibt es demnächst auch als V6-Supercharged-Version mit drei Liter Hubraum. Er kann ab sofort bestellt werden, leistet mit 340 PS ein Drehmoment von 450 Newtonmeter und beschleunigt das stattliche Luxusschiff in 7,4 Sekunde nauf 100 km/h. Die C02-Emissionen liegen in diesem Fall bei 254 g/km – das ist nicht wenig, aber immerhin 22 Prozent weniger als im alten LR-V8 Kompressormotor der Vorgängerserie. Auch mit dem neuen Kraftpaket bleibt der neue Range Rover ein Multifunktionswerkzeug: Um Wattiefen bis zu 90 cm zu ermöglichen, sind Keilriemen, Alternator, Kompressor für die Klimaanlage, Ölpumpe der Servolenkung und der Starter wasserdicht eingebaut.

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 20/02/2013

    Pfeiffer tut’s noch einmal – Fogal

    Der zur Zürcher Gaydoul Group gehörende Schweizer Strumpfwarenspezialist Fogal hat auch diesen Frühling seinen wie immer todschicken Katalog mit dem Zürcher Fotografen Walter Pfeiffer  fotografiert und vom Studio Achermann produzieren lassen. Entstanden sind einmal mehr überraschende, heitere und poetische Bilder voller unprätentiöser Erotik. Das Model ist dasselbe wie das letzte Mal, wirkt aber diese Saison deutlich entspannter.

     

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    AH, LES FILLES …
  • 14/02/2013

    Hendrick’s zeigt Herz

    Das ist doch mal eine reizende Idee zum Valentinstag! der wunderbare schottische Gin-Spezialist Hendrick’s präsentiert zum Fest der Verliebten eine herzförmige Gurke! Gut, das sieht man jetzt auf dem Foto nicht so richtig, aber wenn man dieses formgewachsene Gürklein in Scheiben schneidet, haben diese die Form eines Herzens. Die Herzgurken gibt es bis zum 17. Februar in fünf ausgesuchten Bars – und zwar sind das diese Adressen: Louis Bar / Art Deco Hotel Montana und Bar Capitol, beide Luzern; Aura, Dante und Plaza in Zürich. www.hendricksgin.com  – am besten zu geniessen mit unserem preferred Tonic Gents.

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 13/02/2013

    Levi’s 501 goes Social Media

    Schöne Social-Media-Geschichte des Jeansgiganten Levi’s – derzeit auf http://levis501.com/ - die Fashion Community feiert sich selbst in den blauen Nietenhosen. Ziel der  kuratierten, digitalen Bildergalerie von Menschen in Jeans ist es, so Levi’s, der Welt zu zeigen, “wie die 501 zum ultimativen Ausdruck von Individualität und persönlichem Stil geworden ist”.

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 13/02/2013

    Gentlemen’s Report auf Horstson.de

    Heute Mittwoch, 13. Februar 2013 auf horstson.de, dem intelligentesten und stilprägendsten deutschsprachigen Männerblog: Eine Würdigung der “Cresta Runners” in der letzten Ausgabe des Gentlemen’s Report. Da steht zu lesen: “Der Gentlemen’s Report der Neuen Zürcher Zeitung wird regelmäßig von uns gelesen – nicht nur weil uns die Stilistik gefällt, sondern weil immer wieder hervorragende Modeproduktionen dort zu finden sind. Das Heft hat sich zu einem wirklich wertvollem Stil-Adviser entwickelt”. HIER geht’s zum Artikel und zu Horstson - danke nach Hamburg!

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 13/02/2013

    Der Aston-Scheunenfund par excellence

    Beim Auktionshaus Bonhams kommt im Mai ein originaler 1964er DB5 Sports Saloon von Aston Martin unter den Hammer, der nun dreissig Jahre lang in einer Scheune stand. Das Auto hatte der Eigentümer 1972 für 1500 englische Pfund gekauft und alsbald eingestellt. Jetzt könnte der Scheunenfund, nach einer sorgfältigern Restauration bei Aston Martin in Newport Pagnell, auf der Auktion vom 18. Mai leicht den hundertfachen Wert davon erzielen. Denn so ein “Bond-Aston” ist Sammlern inzwischen rund 150′- bis 200’000 Pfund wert. www.bonhams.com

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 13/02/2013

    Olivier Zahm lässt die Frauen ans Steuer

    Der legendäre französische Sonnenbrillen-Playboy und Verleger Olivier Zahm (Purple Magazine) hat den neuesten Katalog des britischen Unterwäschelabels Agent Provocateur inszeniert und lässt dabei die leicht bekleideten Damen ans Steuer seines Mercedes 450 SLC Cabriolet. Oder sagen wir mal: sie dürfen die Karre wenigstens betanken und sich daran reiben. Auch schön zu schauen.

     

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    AH, LES FILLES …
  • 12/02/2013

    Der Rolls-Royce Wraith kündigt sich an

    Die britische Edel-Autoschmiede Rolls-Royce hat soeben das zweite Bild seines für den Genfer Automobilsalon (5.3.13) angekündigten neuen Sports-Tourers Wraith veröffentlicht. Es zeigt die Heckansicht des neuen Modells und setzt, anders als das erste Bild der langestreckten Silhouette mit der anch hinten abfallenden Dachlinie des Coupés, einen Akzent auf das Heck und damit auf Kraft und Dynamik des Wraith. Mit dem Bild einher geht das Versprechen, dass das neue Fahrzeug “mehr als ausreichend” Kraft haben werde – bisher hat man die Reserven bei Rolls-Royce immer – britisch tiefstapelnd – als “ausreichend” bezeichnet.

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 07/02/2013

    Das coolste Apéro-Velo

    Gesehen bei Swedese in Stockholm, anlässlich der Stockholmer Möbelmesse: Ein Deutz-Champagne-Delivery-Bike mit vier Flaschen im Holzkistchen! So eines wollen wir am nächsten Zurich Gentlemen’s Run vom 15. Juni 2013 auch dabei haben!!

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 06/02/2013

    Stockholm Design Week 2013 – Impressionen

    In Stockholm findet dieser Tage die Möbelmesse und die mait zusammenhängende DESIGN WEEK statt – Gentlemen’s Report war dabei und zeigt erst Impressionen … Von der Messe, aber auch aus den Ateliers und Showrooms der Designer, die in der Stadt ihre Ideen zeigten. Eintauchen und dabei sein …

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 01/02/2013

    Tod’s schwingt sich aufs Velo

    Das renommierte italienische Luxuslabel TOD’s, bekannt für seine lässig-formellen Schuhe und Taschen, widmet sich neuerdings mit Lust dem ästhetisch motivierten Velofahrer und präsentiert eine Kampagne, die ganz auf die neuen “cycle gentlemen” abzielt. Jetzt freuen wir uns darauf, Tod’s-Gründer Diego Della Valle bei unserer nächsten Mailand-Tour also auf dem Fahrrad durch die Stadt radeln zu sehen … HIER geht’s zur Bildergalerie bei Tod’s.

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 30/01/2013

    The work of … Legendary Mr. Bruno Bisang

    In der vor kurzem neu eröffneten Zürcher Fotogalerie Hauser & Hauser von René Hauser ist derzeit das Schaffen des 1952 geborenen Zürcher Starfotografen Bruno Bisang zu sehen, der zu den ganz Grossen der 80er und 90er gehörte und einige der legendärsten Frauen der Welt praktisch hüllenlos vor der Linse hatte.

    Bisang kommt aus Ascona, kam als 19-jähriger nach Zürich, um an der Kunstgewerbeschule Fotografie zu lernen und eine entsprechende Lehre zu machen. Seit 1979 arbeitet Bisang frei. Zu seinen Kunden gehören Titel wie Amica, Cosmopolitan, Femme, GQ, Max, Men’s Health, Madame, ’Officiel, Vogue, Vogue Hommes oder Kunden wie Azzaro, Cacharel, Cartier, Chanel, Chopard, Ebel, Givenchy, Guerlain, Palmers, Sergio Rossi, Triumph oder Wolford.

    Inzwischen ein “elder statesman of glamour photography”, braucht sich Bruno Bisang nicht mehr nach den Früchten zu strecken, sondern kann tun und lassen, wie ihm behagt. Entsprechend hat er die letzten Jahre erfolgreich in Richtung Kunsteditionen diversifiziert – sein Oeuvre bietet ja weiss Gott genug Sujets! Darunter sind Claudia Schiffer, Victoria Beckham, Naomi Campbell oder Carla Bruni – among many other superwomen!

    Die Ausstellung “30 years of Polaroids” bei Hauser & Hauser (Online) dauert bis zum 25. Februar. In der terrestrischen Galerie an der Pflanzschulstrasse 17 in Zürich ist derweil Armand Yerly zu sehen.

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  • 30/01/2013

    Pesko bringt den Winter zum Kochen

    Den puren, authentischen und neuen Lifestyle in die Bündner Berge nach Lenzerheide zu bringen – das ist seit einigen Jahren das Bestreben von Trendsetter Nico Pesko, Spross des gleichnamigen Sport- und Modefachgeschäfts dort oben. Pesko ist genauso stilsicher in Zürich, Paris, New York oder Florenz unterwegs und schafft es dank seines guten Netzwerks, spannende internationale Typen auf die Lenzerheide zu bringen.

    “Chocolate Fountain” heisst das Lifestyle-Festival oder “Creative Symposium”, das Nico Pesko zusammen mit dem Kurhaus Lenzerheide Anfang Januar in die Berge gezaubert hat. Mit von der Partie waren etwa Mos Def aka Yasiin Bey, A.Sauvage (http://asauvage.com), The Inoue Brothers (http://www.theinouebrothers.net/), Elliot (http://elliotaronow.com), Xander (http://www.yogazelle.com/), Akris-Model Bianca O’Brian, der Digital-Vordenker Nalden (nalden.net), der Schweizer Superkoch Andreas Caminada oder Soulsänger Seven.

    Zusammen haben Pesko und seine kreativen Freunde einige Tage um den Jahreswechsel im Schnee der Schweizer Alpen nachgedacht und diskutiert – ein follow-up innert Jahresfrist ist angedacht. Die angefügten Fotos von Quentin De Briey geben die relaxte und erfrischende Atmosphäre in Peskos erlauchtem Freundeskreis gut wieder.

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 30/01/2013

    Karl fotografiert Stühle …

    Auf dem schönen und lesenswerten Männer- und Möbel-Blog Horstson in Berlin, der dem regierenden Couture-Kaiser Karl Lagerfeld zumindest sehr nahe steht, haben wir davon gelesen, dass der aus Hamburg stammende Alleskönner nebenbei auch noch schnell ein paar Möbel für Cassina fotografiert hat (hier geht’s zum Eintrag).

    Und beim Betrachten der Fotos dort fragten wir uns ganz kurz, aber wirklich nur für einen Augenblick: Kann es sein, dass Halbgott Karl den “Gentlemen’s Report” vom Herbst 2011 mit den Fotos von Valentin Jeck gesehen hat, bevor er für Cassina loslegte?

    Gewisse Parallelen sind zumindest frappant – obwohl wir den Kaiser natürlich nie des Plagiats bezichtigen würden … Anbei ein Bildvergleich für geneigte Leser. Die beiden kleinen Fotos sind von Valentin Jeck (Styling by Aleli Leal), das grosse aus Karl Lagerfelds Entourage. Karls Bilder werden vom 31.1. bis 10. März im Pariser Cassina-Showroom (236 bv. St. Germain) gezeigt.

     

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 28/01/2013

    Siegervelo des 2. Gentlemen’s Run in Zürich gestohlen!

    Stefan Feierabend, auf seinem Pedersen-Hochrad gewinner des 2. Gentlemen’s Run in Zürich, vermisst seit letztem Samstag sein geliebtes Fahrrad, auf dem er seit zwanzig Jahren unterwegs ist. Es wurde vor seiner Haustüre gestohlen. Hier der Steckbrief des vermissten Vehikels:

    Das Pedersen-Velo ist schwarz mit schwarzen Kunststoff-Schutzblechen, der Hängesattel ist aus naturfarbenem Leder an schwarzem Gurt, die Rahmennummer  lautet CC 2297 D, das Vorderlicht hat die Marke „Lucifer” und wird gespeist von einem Rolldynamo am Hinterrad. Das Logo unterhalb des Lenkers zeigt einen Wappenartigen Löwe (darunter Werbelogo von Backyard).

    Wer das Velo sieht – bitte Meldung an info@gentlemensreport.com, wir werden die Angaben diskret an den Betroffenen weiterleiten. Finderlohn ist selbstverständlich, so Feierabend.

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    JEROEN VAN ROOIJEN
  • 24/01/2013

    Campari 2013 – mit Glücksbringer Penelope Cruz

    2013 … das 13 dieses Jahres könnte einem schon Sorgen machen! Schliesslich ist es die Zahl des Unglücks, die genau aus diesem Grund in vielen Flugzeugreihen einfach fehlt. Allerdings schreiben wir jetzt das Jahr 13 des dritten Jahrtausends – und da sollten wir wirklich über solchen Aberglauben hinweg sein? Genau, sagte sich auch Campari und engagierte den deutschen Modefotografen Kristian Schuller, um das Thema “13″ zusammen mit der oscar-gekrönten spanischen Schauspielerin Penelope Cruz in Szene zu setzen.

    Entstanden ist eine Reihe aus 12 “abergläubischen” Sujets – La Cruz tut in feuerroten Roben alles, was man nicht sollte, um das Unglück nicht unnötig herauszufordern: Sie geht unter Leitern durch, setzt im Glücksspiel zielsicher auf die Dreizehn, spannt Regenschirme im geschlossenen Raum auf, spielt mit schwarzen Katzen oder ist ihres eigenen Glücks Schmied.Schauen Sie sich die Bildergalerie durch!

    Der Campari-Kalender 2013 wurde in einer limitierten Auflage von 9‘999 Exemplaren gedruckt und ist nicht käuflich erwerbbar. Penelope Cruz tritt mit ihrem Engagement bei Campari in die Fusstapfen grosser Stars: Salma Hayek, Eva Mendes, Jessica Alba und Milla Jovovich zierten bereits die Kalender der Firma.

    Für Fans des Campari-Kalenders und von Penelope Cruz verlosen wir hier EIN EXEMPLAR des begehrten Kalenders. Der dreizehnte, der die Frage “wie heisst Penelope Cruz’ Schwester?” korrekt beantwortet (per Mail an info@gentlemensreport.com) der bekommt das gefragte Stück zugesandt.

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    AH, LES FILLES …
  • 15/01/2013

    Anzug zur Hochzeit – kann er blau sein?

    Ich bin zu einer Hochzeit eingeladen und habe mir einen schmal geschnittenen, nachtblauen Anzug von Neil Barrett gekauft, den ich mit schwarzen Schuhen, schwarzem Gürtel, weissem Hemd und einer grauen Fliege zu tragen gedenke. D’accord? Philippe G., Bern

    Mais oui Monsieur, das klingt so weit ganz vernünftig und lässt Hoffnung aufkommen, dass Sie in diesem Aufzug zu den eleganteren, adäquat angezogenen Hochzeitsgästen gehören werden. Zwar hat Ihr Sakko – welches übrigens auch Teeniestar Joe Jonas trägt – ein Satinrevers und zitiert damit den Smoking, den man nur abends tragen soll, aber in einer modischen Interpretation würde ich ihn auch als feierlichen Tagesanzug durchgehen lassen. Das schmale Hemd ist gut, die verdeckte Knopfleiste lässt die selbst gebundene Fliege prominenter wirken. Vergessen Sie bitte nicht, Ihre Schuhe am Morgen des Ereignisses frisch zu putzen. Und senden Sie uns bitte auch ein Bild vom Fest!

     

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    Q&A – STILBERATUNG
  • 15/01/2013

    Krawatten mit kleinen Tiermotiven – ein No-go?

    Hat es Stil, wenn ich Krawatten mit kleinen Täubchen- und Schäfchen-Motiven trage, wenn diese von Hermès sind und ein kleines Vermögen gekostet haben? Oder ist das keine Rechtfertigung für fragwürdige Krawatten? Marcel M.

    Ich kann Sie beruhigen, denn ich weiss, dass laut internationaler Stilrichtbarkeit genau die von Ihnen erwähnte Firma weltweit die einzige ist, welche die sonst unter keinen Umständen eleganten Motiv-Krawatten herstellen darf. Meistens sind die abgebildeten Tierchen, der Tradition des einstigen Sattlereibetriebs folgend, kleine Pferdchen. Alberne Comic-Figürchen bekommt man aber auch bei Hermès nicht. Achtung: in den neuen Kollektionen sind die Msuter kleiner und abstrakter als bisher – die Tierchen lösen sich fast zu geometrischen Elementen auf. Sammler zahlen inzwischen auch hohe Preise für gepflegte Originale, auch wenn diesenicht mehr ganz in Mode sind.

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    Q&A – STILBERATUNG
  • 15/01/2013

    Unterhemd unter dem Hemd – ja oder nein?

    Mein Freund trägt unter seinem Langarmhemd gerne ein weisses T-Shirt. Dieses schaut beim Hemdkragen hervor, und oft schimmert es auch an den Ärmeln durch. Ich finde dies altmodisch, es erinnert mich an ländliche Bewohner. Bei meinem Freund stosse ich aber auf taube Ohren. Karin N., Winterthur

    Sie wohnen ja an der Schnittstelle zum Land, also haben Sie sicher ein feines Gespür dafür, was die Leute dort ausmacht. Ich teile Ihre Ansicht: Schlabber-T-Shirts unter dem Oberhemd sind spiessig und unelegant. Wenn schon, trägt man ein «richtiges» Unterhemd, etwa die feine «Richelieu»-Qualität von Zimmerli, die auch Stars wie Hugh Jackman oder Will Smith schätzen. Kaufen Sie Ihrem Liebsten so eines, er wird nichts anderes mehr tragen wollen. Achtung: Es muss am Hals weit genug ausgeschnitten sein, damit man es nicht sieht, wenn man den Hemdkragen offen trägt. Ein gutes solches Produkt ist übrigens auch das Modell “Rye” der schönen schwedischen Marke The White Briefs.

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